|
Geocaching ist vergleichbar mit der "Fuchsjagd bei CB-Funkern" und der Schnitzeljagd auf einem Kindergeburtstag. Es gibt vilee viele Menschen, die Caches verstecken. Irgendwo. Diese Caches gilt es zu finden. Ein Cache besteht zumeinst aus einer Tupperware mit kleinem Spielzeug drin und einem Logbuch.
Hört sich ja garnicht so schwer an. Wo ist der Haken ?
Der Haken? Der Haken besteht darin, den Cache erstmal zu finden! Und das ist garnicht mal so leicht! Das Einzige, was man von dem Cache in Erfahrung bringt, sind seine Koordinaten! Diese Koordinaten lassen sich mit einem handelsüblichen GPS-Empfänger auslesen. Man gibt die Cachekoordinaten ins GPS-Gerät ein und versucht nun, den Cache durch eine Art "Anpeilung" zu finden.
Nun mal langsam... Anpeilung... GPS.... geht das auch etwas genauer ?
Klar! Der GPS-Empfänger hat eine Antenne. Diese Antenne steht immer in Verbindung mit mehreren Sattelliten im Orbit. Anhand der Positionen dieser Sattelliten, seiner eigenen Position und ein wenig Geometrie rechnet Dir das GPS-Gerät automatisch aus, wo Du soeben bist oder wo Du hin möchtest!
Ach so, wie der Navi in meinem BMW ?
Ja so ähnlich! Nur, daß es keine Straßenkarten in einem GPS-Gerät gibt, sondern lediglich Längs- und Breitengrade! Gibt man nun die gesuchten Cache-Koordinaten ein und das Gerät weiss die Momentanposition, kann es, beispielsweise durch einen Pfeil, genau zu erkennen geben, in welche Richtung man laufen/fahren muss, um an den Cache zu gelangen. Zusatzdaten stehen auch zur Verfügung, zum Beispiel die Momentangeschwindigkeit, die Noch-Entfernung und und und....
Nehmen wir mal an, ich bin in München. Und der Cache, den ich eingeben möchte, ist in Hamburg. Woher soll ich vorher wissen, dass ich demnach eine 500km lange Strecke zurücklegen muss?
Berechtigte Frage! Wenn man sich in den Seiten der Geocachers registriert, gibt man dort auch seine "Heimatkoordinaten" an. Später kann man nun in der Cache-Suchliste genau ablesen, wie weit die Caches entfernt sind, sogar die ungefähre Himmelsrichtung ist durch einen kleinen Pfeil ablesbar.
Gibt es verschiedene "Schwierigkeitsstufen" ?
Oh ja, sehr wohl! Manche "Verstecker" legen's drauf an! Ihre Koordinaten führen nicht direkt zum Cache, sondern zu einem Hinweis! Aus diesem Hinweis heraus läßt sich der nächste Punkt errechnen, den man anzusteuern hat usw... ! Erst zum Schluß dann wird man, wenn man anhand der Hinweise korrekt gerechnet hat, zum Cache gelangen!
Okay. Cache gefunden. Was nun ?
Man tauscht ein Spielzeug gegen ein selbst mitgebrachtes Spielzeug aus und verewigt sich mit Datum, Namen und vielleicht einem persönlichem Satz ins Logbuch. - Danach gibt man auf der Geocachingseite noch an, daß man den Cache gefunden hat. - oder halt nicht, wenn's nicht geklappt hat :-( !! Durch dieses "onlinelogbuch" kann man auch genau ersehen, ob die Caches noch aktiv sind. In der Suchliste sieht man, wann der Cache zum letztem Mal gefunden wurde - und ob überhaupt!
|
|